Teil eines Werkes 
2. Theil (1844) Urica
Entstehung
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enthielt und was nicht bis zu der Ehre der Einladung im Saale ſelbſt hatte gelangen koͤnnen, einen Platz zu verſchaffen, der eine Art von Theilnahme geſtattete.

Vom Thron aus blickte man durch die geoͤffneten Thuͤren auf dieſe luſtig mit Fahnen, Teppichen und Behäͤngen aller Farben geſchmuͤckten Tribuͤnen, worauf in buntem Putze die erwartungsvolle Menge gedrangt ſaß, und die Koͤnigin wußte nicht genug ihren Beifall auszudruͤcken uͤber dieſe Einrichtung, die ihren Wunſch, ganz Amſterdam um ſich zu verſammeln, zu erfuͤllen ſchien.

Dabei lag der klarſte dunkelblaue Himmel des Au⸗ guſts uͤber ſie ausgebreitet, und die alten grotesken Haͤuſer des Marktes machten den Hintergrund dieſes heiteren und bunten Bildes.

Die Herrn der Stadt bedienten die Koͤnigin und das Brautpaar ſelbſt und zwar in Geſchirren, welche außerdem, daß ſie von Gold waren, jedes an ſich einen Kunſtwerth hatten, und ſinnvolle Bedeutungen bald in Edelſteinen, bald in Email oder Elfenbein ausdruck⸗ ten. Zwanzig Edelknaben waren auf den Stufen auf⸗ geſtellt und empfingen von den Dienern die Speiſen und uͤberreichten ſie den aufwartenden Herrn.

Die Koͤnigin fuͤhrte während der ganzen Mahlzeit die Unterhaltung, indem ſie von den langen Tafeln die