Teil eines Werkes 
1. Theil (1844) Angela
Entstehung
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bußte an der harmloſen Heiterkeit und Ruhe ihrer bis⸗ herigen Unwiſſenheit, das tauſchte ſie ein fuͤr eine hohere menſchliche Wuͤrde. Kam ihr damit auch der Schmerz und der Widerſpruch, konnte ihre Bewußtloſigkeit, die ſie auf der unterſten Stufe der Entwicklung gehalten, doch nicht anders aufgehoben werden.

Liebevoll aber beſcheiden erwiderte Angela die Lieb⸗ koſungen der ſchönen Tante und die beiden Damen nahmen an der ruͤhrenden Scene nach Maaßgabe ihres Charakters aufrichtigen Antheil. Urica eilte bald in die Arme der guten Frau von Marſeeven, um ſie um Ver⸗ zeihung zu bitten und ihr zu danken, und die Grafin Comenes begann nach den erſten Augenblicken ſchon die ferneren Schritte nach außen zu uͤberlegen.

Dieſe waren in Wahrheit nicht leicht, denn die Gerechtigkeit forderte einen Act, gegen den der Stolz und die Scham ſich ſträubte und deſſen wahre Wohl⸗ thätigkeit fuͤr die Betheiligten noch ſehr in Zweifel zu ziehen war.

Da horte die Grafin Comenes, daß Urica zu ihrer Nichte ſagte:So weiſeſt du mich zuruͤck, Angela das ſoll unſer Verhaͤltniß fuͤr die Zukunft werden fuhlſt du denn nicht, daß ich Rechte habe?

Aber was wollt ihr mit Nees machen? ſagte An⸗

gela ieichihr werdet ihn nie wohl leiden kön⸗