Teil eines Werkes 
1. Theil (1844) Angela
Entstehung
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Bewegung auf ihren Mann zu, und Frau von Mar⸗ ſeeven rief hinter dem Stuhle vor:Nees, holt eurer Frau einen Stuhl!

Nees ſprang gemein geſchaͤftig zuruͤck und ſchleppte einen der ſchweren Seſſel herbei, den er ungeſchickt hin⸗ ſtellte und Angela niederzuſitzen zwang.Setz' dich, Angelchen, mein Weibchen! ſetz' dich, du armes, ſchwa⸗ ches Ding die Frau Tante erlauben es!

Frau Nees, redet ihr jetzt, ſagte die ſtrenge Stimme der Graͤfin Comenesantwortet offen und ohne Furcht ſeid ihr auf keine Weiſe mit eurem Manne einverſtanden, einen Betrug gegen die Ver⸗ wandten des Herrn Renier de Groͤneveld zu ſpielen?

Angela richtete zuerſt ihr geſenktes Antlitz auf und richtete es mit einem ſolchen Leidensausdruck auf die Fragende, daß darin ſchon die Antwort gelegen hätte; aber ſie ſtammelte auch noch:Nein! nein ich habe nie betrogen!

Und, fuhr die unerſchutterliche Frau fortſeid ihr ſicher, die Tochter des edlen Gröneveld und des Fraͤu⸗ lein von Caſambort zu ſein?

Ich weiß dies noch nicht lang, entgegnete An⸗ gela,aber Nees ſagt es, und als ich ihn heirathen wollte, vertraute es mir die alte Magd meiner armen Mutter, welche nicht wollte, daß ich Nees heirathete.