Teil eines Werkes 
1. Theil (1844) Angela
Entstehung
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vermocht hatte und Worte und Handlungen nun in ihr ſich vereint zeigten und den feſten Ernſt, den ſtarken Willen eines Mannes beglaubigten.

Urica wollte nicht von Argyle geliebt ſein, und ſie mußte es ſich immer mit zuͤchtigem Ernſte wiederholen, daß es nicht Liebe ſein könne, was ſie ihm zu bieten habe— ſie wollte daher ſein Gefuͤhl— großmuͤthiger als der ſtolze egoiſtiſche Sinn eines Mannes es zu ah⸗ nen vermag— ſie wollte ſein Gefuhl fuͤr ſie nicht zur Liebe ſteigern, nicht um den Preis ſeiner männlichen Selbſtſtäͤndigkeit erweckt ſehen.

Wir kommen nun auf den Moment zuruͤck, der plotzlich den von einer lang unterdruͤckten Leidenſchaft uͤberwältigten Mann vor Urica verrieth— und wir wer⸗ den ſie jetzt vielleicht verſtehen, wenn wir ſagen: Urica fuhlte ſich durch dieſen Ausbruch, der ſie zur Herrſche⸗ rin uͤber ihn ſetzte, weder erfreut noch erhoben— ſon⸗ dern merklich abgekuͤhlt, und die Wahrheit ihres Cha⸗ rakters und die damit ſo leicht vereinte Ruͤckſichtsloſig⸗ keit ließen ſie nur daran denken, dieſe Scene zu been⸗ digen.

„Steht auf, Mylord von Argyle,“ ſagte ſie— „ihr vergeßt meine und eure Stellung— laſſen wir dieſe gewoͤhnlichen Ausbruͤche des Gefuͤhls, die uns Beide auf einen Boden hintreiben moͤchten, auf den