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Dies Gebaͤude hatte wie die meiſten Haͤuſer dieſer Gaſſe doppelte Hoͤfe, und zwar war der unmittelbar am Hauſe liegende der kleinere. Er ward der Luſthof ge⸗ nannt, und wie bei allen Haͤuſern war hier die Zi⸗ ſterne,— das ummauerte Waſſerbecken, und nie fehl⸗ ten ein oder zwei Baͤume, und man zog auf Eſtraden in Töpfen Blumen ſeltener Art, wofuͤr die allgemeine Neigung ſich ſchon fruͤh nachweiſen läßt.
Der zweite Hof hieß dagegen der Packhof. Hier waren Speicher, Ställe, Ruͤſtkammern und Niederlagen von den eben gangbaren Handelsartikeln, und dieſer Pof ſtand mit den Kanälen oder mit der Amſtel ſelbſt in Verbindung. Jeder Eigenthuͤmer hatte hier Kaͤhne oder Gondeln liegen, und ein Krahn war faſt vor jeder Hinterthuͤr aufgepflanzt.
Als der letzte Graf von Purmurand ſtarb und ſeine einzige Tochter ſich in die beruͤhmte Familie der Barne⸗ veldt vermählte, ließ ſie dies Haus leer zuruͤck, und ſpä⸗ ter, zur Zeit des großen und ungluͤcklichen Olden Bar⸗ neveldt, verſorgte dieſer darin einen unbemittelten Spiel⸗ kameraden ſeiner Söhne, Van der Nees genannt, er⸗ laubte ihm auf dem Hinterhofe einen kleinen Handel zu treiben und räumte ihm auf eingehende Bitten end⸗ lich ſo viel von dem Hauſe ein, als er zu benutzen wuͤnſchte. Van der Nees beſaß nur ein kleines Kapital,


