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Sie mußte eine Verwandte des koͤniglichen Hauſes ſein, denn nur ihnen kam dieſe Auszeichnung zu; aber wer konnte ſie ſein?
Wer hatte ſie je geſehen, und wie kam ſie an die Hand des Herzogs von Buckingham, welcher, ſtolz auf ihre Nähe, mit hohnlachender Befriedigung das Erſtaunen und die Bewunderung der Anweſenden als einen ihm gehoͤrigen Triumph aufzunehmen ſchien.
Ihr folgte unmittelbar der junge Herzog von Nottingham mit ſeiner Gemahlin, ſeinem Bruder und dem Grafen Archimbald von Glanford. Aber Alles ward ſtill, als die wunderſame Erſcheinung ſich dem Eingange des Audienzzimmers nahte; denn jetzt mußte ihr Name proklamirt werden. Sie ſelbſt ſchien, die⸗ ſen Moment kennend, mit leichter Schuͤchternheit ihn verzoͤgern zu wollen; denn einen Augenblick hielt ſie inne, und eine tiefe Bewegung malte ſich in ihren Zuͤgen. Da hob ſie die großen dunkeln Augen vom Boden, und ſie fielen ſogleich auf den Koͤnig, der im ſelben Augenblick, die Hand ſeiner Gemahlin er⸗ greifend, mit lebhaftem Ausdruck der Freude nach der Fremden hindeutete.
Da erhellte das ſeligſte Lächeln das ſchoͤne Geſicht der Unbekannten, ſie zog die Hand von dem Arme des Herzogs von Buckingham, und in voller Selbſt⸗


