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Ich habe meinen Namen vor England nicht zu
vertheidigen, meine Tochter, ſetzte er gelaſſen ein mit ihr gefuͤhrtes Geſpraͤch fort, und hätte ich es, ſo wuͤrde, nach menſchlicher Wahrſcheinlichkeit, die Zeit nicht aus bleiben, wo es geſchehen koͤnnte; aber zu
jener Rechtfertigung, nach der, ich geſtehe es Dir, mein Herz ſich ſehnt, dazu moͤchte es bald an der
Zeit ſein, oder fuͤr immer zu ſpät. Mein theurer, daß ich es ſagen muß, mißleiteter Koͤnig iſt am Ende ſeiner Tage. Soll er ſein Auge ſchließen, ohne es noch einmal verſoͤhnt und wohlwollend auf ſeinen treuen Diener, den er einſt ſeinen Freund nannte, ge⸗ richtet zu haben?
Er hatte ſich während dieſer Worte erhoben und ſchritt gedankenvoll durch das kleine Gemach.
Sein ſtolzes Haupt hatte ſich nachdenkend auf ſeine Bruſt geſenkt, ſeine Armen lagen gekreuzt uͤber einander.
Die Herzogin begleitete ihn mit den ausdrucksvol⸗
len Blicken, die ihr ſo eigen waren, wenn ſie ſich ei⸗
nen Gegenſtand bis zur Klarheit ausdachte, und hier verfolgte ſie den Gedanken, daß die perſoͤnliche Un⸗ gnade des Koͤnigs, der Geſpiele, Freund und Vertrau⸗ ter ihres Vaters geweſen, dem dieſer mit grenzenloſer Hingebung und einer an Enthuſiasmus grenzenden Liebe gedient, dies edle Herz tiefer verwundete, als eine


