Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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Stellung, die beide Laͤnder jetzt gegeneinander annah⸗ men, ſeine gerechte Empfindlichkeit uͤberwunden, und in einem eigenhaͤndigen Schreiben an Jakob ſeinen Lieb⸗ ling vertheidigt und den Koͤnig fuͤr ihn zu gewinnen geſucht. Jakob hatte dieſen Brief nie erhalten, und dem großmuͤthigen Philipp ward angedeutet, daß ſeine Vorliebe dem Grafen eben nicht zum Beſten gereiche, da er gerade verklagt ſei, der katholiſchen Majeſtaät zu vortheilhaft geſinnt geweſen zu ſein. Ein gleiches Schickſal hatte Lord Briſtols erha⸗ bene Freundin, die edle und ungluͤckliche Pfalzgräfin Eliſabeth, die Tochter Jakobs, die, aus dem Beſitzthum ihres Gemahls vertrieben, in troſtloſer Verlaſſenheit, jetzt auch der Hoffnung beraubt war, nachdem mit Bri⸗ ſtols Sturz der ſpaniſche Einfluß auf ihr Schickſal verloren gegangen, von dem ſie ihr geſunkenes Gluͤck wieder aufgerichtet zu ſehen hoffte. Vergeblich ſagte man ihr, daß Frankreich die Rolle Spaniens erſetzen, daß ſie bei dieſer politiſchen Umwälzung nichts verlie⸗ ren wuͤrde; ihr Langmuth war erſchoͤpft, und die Ver⸗ zweiflung gab ihrer Sprache die ungeſchminkte Faͤrbung der Wahrheit. Die dringenden Briefe dieſes Inhalts an ihren Vater, die ſtets von heftigen Ausbruchen ge⸗ gen Buckingham und von Betheuerungen fuͤr Briſtols Unſchuld erfuͤllt waren, wurden nicht unterdruckt, ſon⸗