Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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Was jedoch die Gefuͤhle anbetrifft, die Richmond in Anſpruch nahmen, ſo fuͤhlte er auf der Stelle den Vorwurf der Mutter, und wie frei er ſich auch davon wußte, ihn verdient zu haben, gelobte er ſich doch feſt, daß kein anderes Intereſſe, als das ſeines ehrwuͤrdigen Großvaters, deſſen ſchwierige Lage er beſſer noch, als ſeine Mutter kannte, ihn vorherrſchend beſchaͤftigen ſolle, bis jene Angelegenheiten eine erwuͤnſchtere Wendung ge⸗ nommen haben wuͤrden. Dann, ſprach er zu ſich ſelbſt, und eine tiefe Roͤthe drängte ſich hervor, dann ſei mir Gott gnaͤdig!

Wir finden bald nachher die herzogliche Familie in Godwie⸗Caſtle verſammelt. Die alte Herzogin hatte Burtonhall verlaſſen, um ſich zu ihrer Schwiegertochter

zu begeben, welche bald nach dem letztgemeldeten Ereig⸗ niß nach Godwie⸗Caſtle zuruͤckgekehrt war. Die Jahres⸗ zeit war zu weit vorgeruͤckt, um andere Verſammlungs⸗ oͤrter zu bieten, als die, welche die geſellige Flamme von den behauenen Fichtenſtaͤmmen, in den weiten Raͤu⸗ men der hohen Kamine durch alle Gemächer heimliche Waͤrme verbreitend, darbot. Der Nordwind erreichte das Schloß durch die unbelaubten Waͤlder, die Sonne blieb verhuͤllt oder blickte nur matt durch dichte Nebel⸗ ſchleier, Licht und Waͤrme waren von außen her nicht mehr zu erwarten, und die einſamen Bewohner kehrten