Teil eines Werkes 
3. Theil (1849)
Entstehung
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ſchließen trachtete. Keine Spur war mehr uͤbrig von der heftigen Unruhe, die bei der erſten Nachricht ſie faſt ihrer ſtolzen Haltung beraubt hatte.

Wir ſind uns das Zeugniß ſchuldig, die Pflichten der Menſchenliebe und der Gaſtfreundſchaft an dieſer jungen Perſon vollkommen erfuͤllt zu haben, erwiderte ſie dem lebhaften Vortrage ihres Sohnes, glauben uns aber jetzt fuͤr uns ſelbſt und unſere Umgebungen ihrer vollkommen entledigt durch das Stillſchweigen und un⸗ erhorte Dunkel, worein ſie ſich zu hüllen für gut be⸗ funden hat.

Ich, die ich dieſer jungen Perſon eine mütterliche Guͤte erzeigte, ich fuͤhle, daß ich die Einzige bin, die ſich von dieſer Handlung gekränkt anſehen kann. Ich gebe aber dies Gefuͤhl und das damit verbundene Recht meines fernern Schutzes hiermit auf, da ich einſehe, daß ich uͤberhaupt nur dies zartere Recht beſaß, ſie von der eigenen Lenkung ihres Schickſals abzuhalten. Ich danke Ihnen daher, Mhlord Ormond, und Dir, mein Sohn, fuͤr die Bereitwilligkeit, die Wuͤnſche meiner er⸗ ſten Ueberraſchung zu erfuͤllen; ich erklaͤre die ganze Sache damit beendigt und werde, wenn es mir ſpater⸗ hin zuläͤſſig erſcheint, aus eigenem Gutduͤnken daruͤber beſtimmen, ob noch das Eine oder das Andere in dieſer ſtoͤrenden Epiſode unſeres wuͤrdigen Familienlebens zu