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veranlaſſung einer ſo ſorgfältigen Verheimlichung der
katholiſchen unterirdiſchen Kirche, da dieſe nicht ſo ſchnell als die Kleider oder die Perſonen, die Verdacht erregen konnten, zu verbergen war.
Ladh Franziska hatte auf den Rath ihrer geiſtlichen Freunde mit dem letzten Richter der Stadt Gerſeh, dem dieſe Obliegenheit ward, eine Abkunft durch Ent⸗ richtung einer Summe Geldes getroffen, und ihr vor⸗ ruͤckendes Alter als Motiv ihres Wunſches genannt, unbehelligt von jenen läſtigen Nachweiſungen verblei⸗ ben zu koͤnnen. Dies hatte den beſten Erfolg gehabt, da der Richter, ſelbſt in hohen Jahren, ſich gern die⸗ ſer Verpflichtung uͤberhoben ſah, und ihm die Gegen⸗ wart der Verbannten viel angenehmer veranſchaulicht ward durch einen monatlichen Revers, den er ihr fuͤr die empfangene Abfindung ausſtellte. Denn die Noth⸗ wendigkeit, ſich einer Frau gegenuͤber zu ſtellen, uͤber deren Verbrechen ſeit dem Tode ihres Gemahls, wie uͤber ihre Geiſteszerruͤttung ſo uͤbertriebene Geruͤchte in der kleinen Stadt herrſchten, daß Jeder das Schloß als einen Pfuhl der Hoͤlle floh, war ſtets eine läſtige Pflicht.—
Dies iſt die Geſchichte einer Frau, in deren Nähe wir unſere junge Heldin haben fuͤhren muͤſſen, und
indem uns der Wahrheit nach nur vergoͤnnt war, ihre


