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ihres ſophiſtiſchen Verſtandes wieder befreit hatte, ihrer⸗ ſeits zu unterdruͤcken, eifrig bemüht war.—
Was jedoch unſere junge Heldin nicht erfuhr, ſei uns erlaubt, fuͤr den Theil unſerer Leſer, denen das Leben der Franziska Howard nicht bekannt iſt, mit eini⸗ gen Worten hier einzuſchalten.
Nach dem Willen Jakobs des Erſten, die beiden Familien, denen er gleich verpflichtet war, an einander zu knüpfen, wurden Lord Eſſer und Ladh Franziska, wie ſie uns ſelbſt ſchon angedeutet hat, ſchon als Kin⸗
der, und beſchäftigt noch mit Puppe und hoͤlzernem
Schwert, mit einander vermählt, und der vierzehnjäh⸗ rige Gemahl mit ſeinem Gefolge nach Italien geſchickt, um dort ſeine Erziehung zu vollenden.
Ladhy Franziska erbluͤhte indeſſen zu einer ſeltenen Schoͤnheit, und als Hofdame der Konigin fuhrte ſie der tägliche Umgang in die Arme eines koͤniglichen Guͤnſt⸗ lings, der, aus dem niedrigſten Stande durch bluͤhende Schoͤnheit und Liebenswuͤrdigkeit zu den hochſten Wuͤr⸗ den und Ehrenſtellen von Jakobs lächerlicher Vorliebe emporgehoben, endlich zum Herzoge von Sommerſet erklaͤrt ward.
Beide Liebende zweifelten nicht, daß Jakob eine Scheinehe, wie ſie Lady Franziska feſſelte, leicht den Wünſchen ſeines Lieblings opfern wurde, und waren


