Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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rung nimmer wagen. Doch verzichtete er endlich auf die ſchnelle Ausfuͤhrung dieſes Planes, da wir ihm Nach⸗ richt gaben, wie der ſchlaue Herzog mit großer Liſt ſie aufgefunden und unter tauſend Thorheiten ſeines Freun⸗ des Membrocke einen Plan entworfen, ganz dazu ge⸗ ſchaffen, ſie uns ohne das geringſte Aufſehn in die Haͤnde zu liefern.

Ein Kinderſpiel war es fuͤrwahr, da die Chiffern des Herzogs uns alle durch Maxwell bekannt ſind, den

tollen Tropf, den Membrocke, ſo lange umher zu ja⸗

gen, bis wir ſie unterdeſſen mit aller Sicherheit ſeiner Nachforſchung entzogen.

Alles gut bis dahin, ſprach Lady Sommerſet, aber Ihr ſpielt gewagtes Spiel. Hier ſollen wichtige In⸗ tereſſen, wie unlaͤugbar Buckinghams Macht iſt, wenn ſie auf den naͤchſt zu erwartenden Monarchen uͤbergeht, durch ein Weib aufgewogen werden, die da jung, mit einer ſeltenen Schoͤnheit und dem Anſpruch einer hohen Geburt begabt, ſobald ſie ſich deſſen in der Welt be⸗ wußt ſein wird, gewiß Alles, was Ihr auch bei ihr eingeleitet zu haben glaubt, von ſich werfen wird, wenn es ihr hinderlich ſcheint. Und was dann? Wo wird dann Eure Macht bleiben?

Unſchaͤdlich ſie zu machen, erwiderte mit eiſiger Kälte der Pater Jöhannes, bleibt uns in jedem Au⸗

Godwie⸗Caſtle II. 24