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die über Dich ſo viel Schrecken brachte, indem ich die Vorſorge Deines Vaters und Deine eigene Schonung verkannte, in meiner Heftigkeit nur mir ſelbſt folgte und Alles dadurch herbei zog, wogegen Ihr mich zu behuͤten trachtet. Vergieb Du mir dagegen und ſei gewiß, ich werde Deine guten Abſichten nicht wieder mißverſtehn.
Ach, theure Lady, Ihr ſeid wie ein heil'ger Engel, rief Margarith, wie haͤtte ich Euch wohl zu vergeben? Gottes Gnade und die heil'ge Jungfrau haben uns ihren Schutz verliehen, ſonſt wäͤren wir freilich unterlegen. Aber wie konntet Ihr auch das ahnen, was wir erlebt? Wer es kennt, glaubt es kaum—
Sage mir, liebe Margarith, wenn es Deine Pflicht nicht uͤberſchreitet, unterbrach ſie Maria, wer war die graͤßliche Perſon, die uns erſchreckt hat, und warum genießt ſie bei ihrer Geiſteszerruͤttung die Freiheit, i umher zu gehn?—
Ach, theure Ladh, wer moͤchte die ihr nehmen, da ſie die Herrin des Schloſſes, unſer gnaͤdige S terin iſt.—
Die Herrin des Schloſſes? rief Maria erſchrocken.—
Ja, ſo iſt es. Die Ladh iſt ſehr reich, und ihr Gemahl nun ſchon viele Jahre im Grabe, obwohl ich


