Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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der Vorhänge ihrer Bettes herrſchte, war indeß eine Wohlthat, welche ſie ſich zu verlaͤngern ſuchte, da ihr Geiſt ſogleich zu arbeiten begann, um theils die Bege⸗ benheiten der letzten Stunden ſich zuruck zu rufen, theils ihre Beziehungen zu ſich ſelbſt herauszufinden. Aber ihre Phantaſie hatte vor dem letzten Ereigniß einen zu tiefen Eindruck empfangen, um nicht immer darauf zuruͤck kommen zu muͤſſen. Der Name Franziska Ho⸗

ward, den die grauenvolle Erſcheinung ſich beigelegt,

gehoͤrte einem Weſen, deſſen Name mit jenem tiefen Abſcheu in England genannt ward, womit man Ver⸗ brechen bezeichnet, die in einer zu hohen Sphaͤre ſich begeben, um in ihrer ganzen Wahrheit zur des Volkes zu gelangen.

Maria war damit unbekannt, aber wenn ſie den Aeußerungen dieſer elenden Frau nachdachte, ward ihr die Ahnung eines durch Gewiſſensvorwuͤrfe geſtörten Geiſtes. Schandernd dachte ſie an die Naͤhe dieſer Furie, die in ihren Phantaſien ſie zu einem bekannten Gegen⸗ ſtande ihrer Wuth geſtempelt hatte. Ratuͤrlich prufte ſie jetzt ihre ganze uͤbrige Lage, und was unter ſo be⸗ drohlichen Umſtänden ihr etwa noch für Schutz geblie⸗ ben ſei, und bei dem Zuruͤckkommen auf dieſen Gegen⸗ ſtand, fuͤhlte ſie ſogleich eine lebhafte Anerkennung der von Margarith und Miklas ihr bewieſenen Sorgfalt.