Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Ja wohl, ſprach Mazarin mit dem Tone des Vor⸗ wurfs, der doch ſchon eine allgemach zu hoffende Ver⸗ zeihung ankundigt, wohl haſt Du mir es ſchon oft zur traurigen Aufgabe gemacht, Dich mit Dir und Deinen Pflichten auseinander zu ſetzen, und Dein gebleichtes Haar und Deine gefurchten Wangen ſcheinen mich noch nicht von dieſer Sorge abloͤſen zu wollen.

Hochwurdiger Herr, ſprach der Alte, faſt ihn un⸗ terbrechend, waͤhrend eine leichte Roͤthe um das blaſſe Geſicht zog und es erhellte, wie der Abglanz eines fernen, laͤngſt abhetövteten Ehrgefuͤhls, wollet wenigſtens beden⸗ ken, daß dieſe Wangen, daß dies ſpärliche Haar Geſtalt und Farbe im Dienſte des geheiligten Ordens Jeſu erhielten.

Ich kam her, deſſen zu gedenken, erwiderte Ma⸗ zarin ſanft, und wenn kein Winkel der Erde den Pflicht⸗ vergeſſenen vor unſerer gerechten Strafe zu ſichern ver⸗ mochte, ſo erreicht unſer Lohn auch den treuen und ge⸗ horſamen Diener unter allen Verhältniſſen des Lebens, und die Hoͤchſten des Ordens ſteigen zu ihm nieder als Freunde und Brüder, und er ſteht den Mächtigen der Erde gleich in dem Heiligthum ihrer geheimen Welt; Ich komme und bringe Dir den Segen des gottlich er⸗ leuchteten Claudius Aquaviva; er giebt Dir ſeinen er⸗ habenen Beifall und erlaubt Dir durch meinen Mund