Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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dem Andenken Deiner Goͤttin ziemen. Jage nicht im blinden Eifer dieſer einen Phantaſie nach und laufe an dem Ziele voruͤber, das indeſſen der, der Dich wild ge⸗ macht, vielleicht ohne Hinderniß erreicht!

Zu toll iſt es von Dir, den weggeſandten Neben⸗ buhler noch zu fuͤrchten; ergruͤnde lieber, was dieſer feine ſchleichende Prälat in England zu verrichten hat, — wahrſcheinlich mehr, als Dir dies Bild, dies Tuch, dies uͤberſponnene Brieflein auszuliefern.—

Ha, Membrocke, Du haſt Recht! Schon wieder holt Dein ewig gegenwaͤrtiger Verſtand den meinen ein. Ich bin ein thoͤricht unbeſonnener Knabe. Wie kann ich traͤumen, der Freund, der Vertraute dieſes Teufels Richelieu betrete dieſen Boden, ohne die Fußangel vor mir auszubreiten, in der ich mich gefangen geben ſoll. Hoͤll' und Teufel! Wen ließ ich zuruͤck, mir Bericht zu ſenden uͤber jener Machiniſten reges Spiel? Wer blieb zuruͤck? Hilf mir, wer hat gewagt, ſo ſchlecht mich zu bedienen, daß dieſer Dämon die Stiegen dieſes Palaſtes betrat, ehe ich die Ahndung ſeiner Ankunft erhielt! Hier unter meinem Dache, Mem⸗

brocke, ehe ich es ahnte! Begreifſt Du es? Ich,

Buckingham, betrogen, uͤberliſtet! Wer hat dies Bu⸗ benſtück erdacht? Wer hat gewagt, mir dieſen Streich zu ſpielen? So wahr ich lebe und den