Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

200

Und einen verlaſſenen Vater! ſagte der Schultheiß.

Amanda faßte ſeine Hand:Wenn Euch mein Bruder die Tochter entführt darf ich Euch nicht Tochter ſein?

Er faßte ihre Hand wie die einer Retterin. Ja, rief er,bleibt bei mir, wenn dieſe nach Birbaum und jene nach Bamberg zieht. Aber wie lange dann werdet auch Ihr einem Freier folgen!

Amanda ſchüttelte ſtolz das Haupt.Laßt mich bei der Erinnerung leben an Kaiſer Maximilian!

Als unter den Hochzeitsgäſten auch Pirkheimer und Dürer waren, ſagte Iſolde Beiden Dank und dann noch zu dem Letzteren gewendet:Was der hoch⸗ würdige Biſchof für Ulrich und mich gethan, das thut bei Philipp Echter für ſeine Schweſter Jerta und Georg Glockendon!

Wenn er ſo tüchtig ſein wird in ſeiner Kunſt wie Ulrich in der ſeinen, ſagte Meiſter Dürer,ſo will ich für ihn werben doch denk' ich es wird über⸗ flüſſig ſein, denn Echter iſt ſein Freund!

Ende.