Teil eines Werkes 
3. Band (1861)
Entstehung
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empfangen!“

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eine einzige ſolche Brüderſchaft und ihr gegenüber keine Profanen mehr— weil der Kaiſer ſelbſt uns ver⸗ brüdert iſt, ſo hoffte ich einſt auch von ihm, er werde die Einheit und Größe des Reiches aufbauen können, gleich einem Dom, der über Alle ſich wölbte— aber da er es verſchmäht, ſo möchte ich, der Baumeiſter ginge aus dem Volke hervor, der das verſtünde, und noch lieber, die Bauhütten vereinigten ſich ſelbſt zu einem ſolchen Bau— aber um das zu können, müßten ſie zuerſt bei ſich ſelbſt anfangen alles überlebte und ausſchließende Formelweſen aus ihren eigenen Kreis zu entfernen.“

„Wenn Ihr beginnen wolltet,“ ſagte Dürer, in⸗ dem er ihm mit einer Thräne im Auge die Hand reichte,„die Scheidewand niederzuſtürzen, die Euch immerhin vor den Augen der Welt von uns Andern ſcheidet, die wir der heiligen— nein, ich will geiſtlich ſagen, denn heilig iſt jede Kunſt— die wir der geiſt⸗ lichen oder kirchlichen Kunſt zugleich dienen wie der weltlichen, wir würden Euch mit offenen Armen

„Wagt's,“ ſagte auch Pirkheimer,„dringt auf Aenderung von einigen Eurer Inſtitutionen, macht Euch nicht mit Seel' und Leib zu Sklaven alter In⸗

ſtitutionen, die jetzt keinen Werth mehr haben, thut