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mit der Vergrößerung ihrer Hausmacht und der Er⸗ weiterung ihrer fürſtlichen Rechte, auch dem Kaiſer gegenüber beſchäftiget waren— ſie Alle haben das gleiche Gefühl von der Kraft, der Stärke und der geiſti⸗ gen Bedeutung der Nation. Wenn ſie nun aber das, was dieſe ſein konnte, mit dem verglichen, was ſie in der That war, ein großer Körper ohne Beweglich⸗ keit, im Innern gelähmt, weil zerriſſen, gegen Außen keum im Stande ſich vor den Angriffen der Nach⸗ barn zu bewahren, ſo mußte die vaterländiſche Ge⸗ ſinnung, welche das Volk groß zu ſehen wünſchte, von dem tiefſten Schmerze ergriffen werden, aber bei der Kraft, die im Volke lebte, verband ſich damit zugleich der Wunſch und das Streben, die Hinderniſſe von dem Aufſchwunge der Nation, die vielen Mängel und Gebrechen in der öffentlichen Zuſtänden hinwegzu⸗ räumen. Bewußt oder unbewußt legten Alle mit Hand an's Werk, die in Wort und Schrift, in Kunſt und Wiſſenſchaft thätig waren, und in Nürnberg fand ſich ein fruchtbarer Boden für ſolche Beſtrebungen. Man wünſchte die Wiederherſtellung des Reichs, ſeiner Einheit, ſeiner Stärke, man wollte ein großes mächti⸗ ges Kaiſerthum, dabei aber auch Wahrung der indi⸗ viduellen Freiheit und die Durchführung ſolcher ſtaat⸗ lichen Einrichtungen, durch welche die niederen Stände 2*


