Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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berg ergriffen ward, mit Ulrich ſich hatte vertrau⸗ lich unterhalten hören, und da er, weil er ſelbſt allerlei heimliche Pfiffe und Kniffe zu üben verſtand, auch immer alle Heimlichkeiten aufzuſpüren wußte, ſo bemerkte er mit hämiſchem Lächeln, daß die Sache denn doch wohl noch einen andern Haken haben möge, da Ulrich und Wilhelm von Wolfſtein ſelbſt unter einer Decke ſchon geſteckt hätten, als daß Pirkheimer mit triumphirenden Lächeln zurückweiſen wollte; daß dies ja natürlich ſei, wenn ſie als künftige Schmäher ſich einander genähert, widerſprach Löffelholz mit ſeiner Bemerkung, daß dann auch Ulrich nicht über⸗ raſcht geweſen ſein würde, die Schweſter hier zu fin⸗ den und man alſo ihr wie ihm auf alle Fälle eine Lüge nachweiſen könne, gleichviel ab dieſe oder jene, ſo müſſe man eben darum Mißtrauen in die ganze Soache ſetzen.

Aber zuletzt führte auch dieſer faſt perſönlich wer⸗ dende Streit doch zu weiter nichts, als daß Pirkhei⸗ mer's Bürgſchaft angenommen und ihm überlaſſen ward, wenn es erforderlich wäre, dieſe Sache zu ver⸗ treten, ſo wolle man das Fräulein in keiner Weiſe be⸗ helligen.

Indeß fragte Amanda bald nach den Töchtern des

Schultheißen, und zwar in einer Weiſe, die für Euſe⸗