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wenn er, mir nachgeſandt, mich einzuholen ſuchte— laßt ihn dahin zurückkehren und ſeiner geſtrengen Her⸗ rin ſagen, daß Amanda für eine Gaſtfreundſchaft danke, die nur Gefangenſchaft ſei, und daß ſie jene in Nürnberg eher zu finden hoffe als auf Wolfſtein.“
Dieſe Rede gefiel den Nürnbergern gar wohl, und alle dieſe erſt mehr beſtürzten und neugierigen Ge⸗ ſichter der Rathsherren hellten ſich auf und ſtrahlten von beifälligem Lächeln— denn was konnte ihnen mehr ſchmeicheln, als wenn eine Dame, die einſt zur Umgebung der Kaiſerin gehört hatte, den Nürnberger Bürgern den Vorzug vor den Rittern gab und einen ſolch' demüthigenden Gruß in's benachbarte Wolfſtein vermelden ließ?
„Saget noch, welche Unbilde Euch geſchehen?“ ſagte der Schultheiß doppelt begierig, da er einen ihm verhaßten Namen nennen hörte.
Einen Augenblick ſchien ſich Amanda zu beſin⸗ nen,— dann ſagte ſie entſchloſſen:„Ich bin die Braut Wilhelm's von Wolfſtein, aber er ſelbſt iſt nicht hier, und ich mag nicht länger gleich einer Gefangenen in dem unwirthbaren Forſte leben. Ich will fort, und mein treuer Weißkönig da“— ſie ſtreichelte ihren Zelter—„ſtrauchelte im Walde beim ſchnellen Ritt und warf mich ab— dieſer rettete mich— ſeine
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