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und in der Bauhütte am Stephansdom hatte er mit⸗ gearbeitet und neuen Ruhm bei einem deutſchen Bau⸗ werk ſich erworben. Dann reiſte er die Donau hinauf nach Ulm und Regensburg, kehrte auch hier ein und arbeitete ein Jahr in der Bauhütte— und nun, nach einem Kreislauf der Wanderſchaft wie der Jahre, kehrte er wieder nach Nürnberg zurück.
Unter mannigfachen Gedanken war er eingewan dert in der herrlichen Stadt. Wohlbekannt waren ihm alle Gaſſen und Gäßlein, wehmüthige Erinnerungen weckte ihm faſt jeder Schritt, den er in ihnen weiter that— es war ihm zu Muthe, als fingen die Steine zu reden an, als hielte das Straßenpflaſter Zwieſprache mit der Ziegeln der Dächer— als nickten die kunſt⸗ reich gekanteten Giebel freundlich zu ihm, als lockten die vorſpringenden Chörlein in irgend ein trauliches Gemach, als plätſcherten die Waſſerſtrahlen der kunſt⸗ reichen Brunnen ſo laut, um ihm hundert alte und neue Geſchichten zu erzählen— und er ſehnte ſich ſie zu hören aus dem Mund eines Menſchen. Von allen, die ihm bisher begegnet waren, vor der Stadt ſchon, wie in derſelben, dünkte ihm wohl manches Geſicht be⸗ kannt, aber er wußte nicht, ob er ſich irrte oder nicht und hatte für Niemand einen Namen, nur der Typus des„Spezifiſch Nürnbergiſchen“ war's, was ihm die⸗


