Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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folgen ich werde in meinen Werken nicht mehr für Euch beten ſondern zu Euch!.

Ihre Hand ruhte auf ſeinem Scheitel.Lebt wohl! hauchte ſie noch einmal und winkte ihm dann fort. Er küßte ihr die Hand und ging.

Sein Vater und Konrad begleiteten ihn ſtumm. Auf der Straße begegnete ihnen Hieronymus es war zum erſtenmale, das ſich die Freunde wiederſahen.

Hieronymus ſtand beſchämt vor Ulrich.Kannſt Du mir vergeben? fragte er beklommen.

Urrich drückte ihm die Hand.Ich komme von Eli⸗ ſabeth's Sterbebette nein, ich komme von der Verklä⸗ rungsſtätte eines Genius in meinem Herzen iſt lauter Gottesfriede kannſt Du noch mein Freund ſein!

Wenn Du mich nicht verſtößt! rief Hieronymus und blieb an ſeiner Seite.

Amadeus ging wieder in ſein Kloſter; ſich freiwillig ſtellend, gehörte er mit zu den Begnadigten, und büßte nun, wie er vorher gebüßt, ehe die Sehnſucht nach Ul⸗ rich ihn halb wahnſinnig gemacht. Der Sohn hatte ihn geſegnet und Ulrike auf ihrem Sterbebette vergeben er hatte Frieden.

Nicht lange währte es mehr, da ward Ulrich wieder feierlich in die Bauhütte aufgenommen. In Behaim's und Scheurl's Begräbnißkapelle vollendete er hohe Kunſtwerke,