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durft hätte, daß ſie nicht ertragen mochte, ſich ihm ver⸗ dächtigt und erniedrigt zu zeigen— aber er dachte, daß ſie wohl gern eine Gelegenheit benutze, König Mar wie⸗ der an ſich zu erinnern.
In der That war es eine günſtige Zeit, in welcher ſie nach Ausgsburg kam. König Max hatte eben eine der ſchönſten Handlungen ſeines Lebens gethan: einen unheilvollen Krieg im Herzen Deutſchlands deutſcher Heere wider einander verhindert und damit gleichzeitig inmitten der eigenen Familie endlich Frieden und Verſöhnung ge⸗ ſtiftet.
Der ſchwäbiſche Bund hatte dem Aufruf Kaiſers Friedrich gehorſam, wider den Baiernherzog Albrecht, ſeinem Schwiegerſohn, der ſich ohne ſein Wiſſen und Willen mit Friedrich's Tochter Kunigunde vermählt hatte, ein mächtiges Heer in's Feld geſtellt, in welchem 2150 Reiter, 18.000 Mann Fußvolk und 57 Kanonen, von freien Rittern und Knechten aber 1600 gezählt wurden. Da erkannte Herzog Albrecht die Bedenklichkeit des Strei⸗ tes. Er ſprach die Hilfe ſeiner Vettern, der Pfalzgrafen an, doch ſelbſt Herzog Georg von Landshut ſchrieb ihm ab und gab ſogar die ihm verpfändete Markgraſſchaſt Burgau heraus, um nur den Frieden des Kaiſers zu be⸗ halten. Er ſchrieb an die Reichsſtände und erbot ſich vor dem römiſchen Könige, vor den Kurfürſten von Mainz
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