Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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er hofenilic wenigſtens dem Einen den Garaus ge⸗ macht!

Mit verhaltenem Odem hörte Rachel dies Alles! Trotz ihrer Jugend war ſie doch durch den Druck, unter welchem ſie lebte, der ſowohl auf ihr durch ihre nächſte Umgebung als durch den Fluch laſtete, der auf allen Juden ruhete, ſo daran gewöhnt ſich ſelbſt zu beherrſchen, daß ſich ihrer bis zum Erſticken geängſteten Bruſt kein Laut entrang, noch daß ſie der Verſuchung unterlag, die Thür zu öffnen und ſelbſt zu fragen: Velcher iſt der Todte! Und ſie war ſeine Mörderin! ſagte ſie ſich ver⸗ zweiflungsvoll. Das hatte ſie nicht gedacht. Warnen hatte ſie Ulrich wollen vor ſeinem mächtigen tückiſchen Feind und vor dem böſen Leumund, der ihm drohte und weil er ihrer Warnung nicht achtete, ſowohl um dieſer Nach⸗ druck zu geben als auch aus Nitleid mit der ſchönen Frau, der ein ſo ſchmähliges Schickſal drohte, hatte ſie ihm davon geſagt. Sie meinte nicht anders, als daß Ulrich ſie vorher warnen werde, der drohenden Geſahr ſich auszuſetzen, und konnte weder beurtheilen, daß er dies unterlaſſen werde, beſonders weil er es noch bezwei⸗ ſelte, noch daß er erſt bereit ſein würde der wirklichen Gefahr gegenüber ſie nit ſeinem eigenen Leben zu be⸗ ſchützen. War er oder Hieronymus todt, ſo kam ſein