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waren hier gleicherweiſe mit Verzeichnen, Schnüren und Auſpacken der Waaren viel beſchäftigt, und Niemand ach⸗ tete auf den jungen Burſchen, der ſich ſeinen Weg durch die Vorräthe bahnte und mit elaſtiſchen Schritten die Stiege hinaufſprang, denn ſeine Sendung lautete in das erſte Stockwerk.
Wie lebhaft es unten zugegangen, hier war es ſehr ſtill, und Albrecht wußte nicht, ſollt' er dieſe ſtille Einſam⸗ keit ehren durch leiſes Auftreten und lautloſes Spähen, oder ſollt' er, um ſich bemerkbar zu machen, ſie durch ir⸗ gend einen Laut unterbrechen. Er ſtand in einem Vorſaal mit dunkel gemalten Wänden und mehreren hohen Flü⸗ gelthüren von ſchwerem Eichenholz mit kunſtvollem Schnit⸗ werk und goldenen Leiſten geſchmückt; eben ſo zierte ſchön⸗ geſchnißtes Getäfel die Decke und der Fußboden zeigte nach venetianiſcher Art ein buntes Moſaik; er war mit Gyps übergoſſen und da hinein bunte Steinchen eingedrückt, die oben glatt geſchliffen waren und ſchön geölt glänsten, als wären es köſtliche Edelſteine. Außer der Stiege, die er heraufgekommen, zogen ſich von hier aus noch andere kleine hölzerne Wendeltreppen mit zierlichen Geländern hinab und hinauf, den häuslichen Verkehr zu erleichtern.
Nachdem Albrecht nach allen Seiten vergeblich ge⸗ ſpäht und gewartet, ob nicht Jemand kommen möchte, dachte er an Wohlgemuth's Knechte, die ihn wieder roh


