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jedem Profanen zu treten verboten war, und die nur dem ſich öffnete, der das Paßwort der freien Maurer zu ge⸗ ben vermochte.
Ulrich trat ein und grüßte nach der Sitte aller Wandergeſellen, die eine fremde Bauhütte betraten:„Gott grüße Euch! Gott weihe Euch! Gott lohne Euch! Euch Hbermeiſter Erwiederung, Gruß Euch Pallirer und Euch hübſchen Geſellen!“
„Gott grüße Euch!“ antwortete der Werkmeiſter, „ſeid uns willkommen im Namen der freien Steinmetz⸗ zunft zu Nürnberg!“ und reichte ihm noch einmal die Hand.
Dann trat der Pallirer zu ihm, der dem Werk⸗ meiſter als Vorgeſetzter der Geſellen und Lehrlinge zur Seite ſtand. Hatte der Werkmeiſter für die Arbeitver⸗ theilung an die Einzelnen und das Material zu ſorgen, ſo war es das Amt des Pallirers, wie auch ſein Titel ausdrückte, vorzüglich die Verſchönerung der Arbeit zu berückſichtigen. Außerdem hatte Jeder von beiden noch
beſondere Obliegenheiten, wie der Beruf ſie mit ſich
brachte. Der Pallirer Andreas, welchen Ulrich begrüßte, war dem Werkmeiſter ähnlich gekleidet, aber an Jahren
jünger als dieſer, groß und breitſchultrig, eine ſtämmige
faſt athletiſche Geſtalt. Sein Geſicht war wettergebräunt


