Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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manch' ein ſchönes Gemälde in glänzenden Farben auf Goldgrund von ihm geſehen. Hätte ich gewußt, daß es ſeine Werkſtatt war, aus der Ihr tratet, ſo würde ich der Luſt nicht haben widerſtehen können mich drinnen umz ſehen, erklärte der Wanderer. S

Wenn Ihr hier bleibt, antwortete der Lehrling des Malers,ſo findet Ihr Euch ſchon ein andermal wieder in Michgel Wohlgemuth's Werkſtattunter der Veſte, und es wird mich freuen Euch wieder zu ſehen und dem Meiſter zuzuführen, deſſen Verehrer Ihr ſeid!

Ihr wollt alſo wohl auch ein Maler werden? ſagte der Fremde.

Ich hoffe es zu Gott, antwortete Albrecht,da er mir einmal dieſen Drang gegeben, der mir keine Ruhe ließ, obwohl ich mich meinem Vater zu lieb erſt deſſen eigenem Handwerk widmen wollte.

Und wer iſt Euer Vater? fragte der Andere, in dem der etwa ſiebzehnjährige Jüngling immer größere Theilnahme erregte.

Dieſer antwortete:Der Goldſchmied Dürer. Ich hatte immer die meiſte Freude daran ihm die Riſſe und Zeichnungen zu machen zu ſeinen Werken und viel lieber zu zeichnen als zu hämmern und zu gießen. Da er es aber nicht anders wollte, dacht' ich, ich könne meine Nei⸗ gung bezwingen, und gab mir alle Mühe in ſeiner Wert⸗