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Auftrag dazu erhalten:„Ja, die Frau Gerichtsräthin haben es ſtreng verboten!“
Wenn Felicitas ihrer Schwägerin Minette begegnete und ſie freundlich grüßen wollte, wandte ſich dieſe nach der andern Seite wie von einer verächtlichen Perſon, und der Gerichtsrath antwortete ihr auf einen Brief, in dem ſie um Verſöhnung bat:
„Es iſt ſofort Alles gut, wenn Du Dein Fort⸗ kommen in einer andern Stadt ſuchſt— aber hier, unter den Augen aller unſerer Bekannten Dich in eine ſo unpaſſende Stellung zu begeben, compromittirt uns doppelt, wenn wir Dich noch als Glied unſerer Familie anerkennen.“
Als nun jetzt Richard kam, fagte er zu Felicitas: Um meiner ſelbſt willen ſetzte ich keinen Schritt über Paul's Schwelle— von ſeinem Standpunkte aus mag er mit mir unzufrieden ſein, daß ich es abgewieſen habe, ſeine Amtscarriere zu machen, obwohl ich ihm nachwei⸗ ſen kann, daß ich mit ſchriftſtelleriſchen Arbeiten mich ſchon jetzt beſſer ſtehe als mancher Actuarius— aber das Verfahren gegen Dich iſt empörend und ich gehe zu ihm nur, um Deinetwillen mit ihm zu reden.“
Aber Richard traf zuerſt nur ſeine Schwägerin zu Hauſe— der Advocat Baum ſaß bei ihr— hatte vorher Minette ſich Mühe gegeben zwiſchen ihm und Felicitas eine Partie zu ſtiften, ſo war ſie, als dies


