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daß er bei einer Privatangelegenheit nicht ſtören wolle — draußen aber wandelte er noch auf und ab, in der Hoffnung, Felicitas durch das Fenſter zu ſehen— aus Neugierde ſagte er ſich— er wollte nur ſehen, ob es wirklich die Felicitas war, der er ſeine Huldigungen dargebracht, wenn ſie im feenhaften Ballcoſtume ihn bezaubernd an ſeiner Seite geweilt— und wie ſie ſich dann ausnehme bei einem nützlichen Geſchäft— gewiß hatten Sorge und Arbeit in den zwei Jahren ihrer Schönheit merklich Abbruch gethan und er brauchte ſie nur wiederzuſehen, um darüber zu lächeln, wie ſie ihn doch ſo oft mit einem Zauber hatte umſtricken können, wie kein anderes weibliches Weſen!
Aber er ſah ſie nicht wieder— ſie konnte, da er ſich entfernt hatte, ja doch nicht widertufen, was ſie einmal geſagt; auch Sigismund ging, um ſie erſt am Nachmittag zu begrüßen.
Frau Reichmann war mit Felicitas' Betragen ſehr zufrieden.„Man darf keinem Manne gleich ſeinen Willen thun!“ ſtimmte ſie bei.„Und dieſe Beiden haben ſich den Empfehlungsbrief Ihres Bruders doch nur aus Neugierde geben laſſen!“


