umphator der Segenswunſch zugerufen ward. Mögen die Köpfe Deiner Feinde unter die Hufe Deines Pferdes rollen! Den Tag über blieb der Kopf an der Säule ausgeſetzt, Abends wurde die abgezogene Haut ausgeſtopft und der Kopf als Siegeszeichen in die ee. Städte zur Schau geſandt.*)
Die Nacht des neunundzwanzigſten Mai's, von Mohammed im Lager zugebracht, war vor⸗ über, und dieſer, an der Spitze ſeiner Großen, ritt wieder in die Stadt und gerade auf den Pa⸗ laſt des Großherzoges zu. Noch zornmüthiger als Tages vorher, ſah er heute drein, ſein Schmerz um die verlorne Geliebte ſchien in düſtere Grau⸗ ſamkeit überzugehen, der ſich Notaras zu entziehen ſuchte, indem er ihm entgegen eilte, ſich ihm zu Füßen warf und alle ſeine Schätze zeigte, ſprech⸗ end: Dieſes Alles hat Dein Knecht für Dich geſammelt und aufbewahrt!
Wer, gegenfragte der Sultan; hat dieſe Schätze und dieſe Stadt in meine Hand gegeben?
Gott, antwortete Notaras, und Mohammed er⸗ wiederte: Nun ſo bin ich Gott, und nicht Dir Dank dafür ſchuldig. Führe mich jetzt zu den Deinen.
Unheil ahnend und zitternd gehorchte der Groß⸗ Admiral. An ſeiner Seite betrat der Kaiſer ein Zim⸗ mer, in welchem die Großherzogin krank lag. Mo⸗ hammed tröſtete ſie, ermahnte ſie, für ihre Geſund⸗ heit zu ſorgen, und ließ ihre Söhne rufen, die ſich gleichfalls vor ihm niederwarfen.
Seſchichtlich.


