Teil eines Werkes 
21. Band, Eugenia : 3. Theil (1833)
Entstehung
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artiges Gewand gekleidet, mit der Binde voll ſeltſamer Zeichen, ſeine Augen und die Hälfte ſeines Geſichtes verhüllend. Auch ihr kam der Alte nicht fremd vor und nur, ſo dünkte ihr, ſeine Bekleidung hielt ſie ab, ihn zu erkennen. Die Glocken ſummten melancholiſch von Aja Sophia her, ihre Mutter lag betend auf den Knieen, und der Schwan ſchien neue Kraft zu gewinnen. Von fern und dann immer näher zogen Krieger von ſchrecklichem Aeußern; der aber,

deſſen Geſtalt beſonders ihre Mutter geſchreckt

hatte, der ſchrecklicher als Alle anzuſehen geweſen, mit dem Diadem, der Mondſcheibe gleich, wenn ſie blutroth durch aufſteigende Dünſte blickt, der

Mann mit der blutigen Chlamys und der un⸗ geheuern Geißel in der Hand, war Niemand als

Mohammed, oder Manrique de Luna, oder jener in dem unterirdiſchen Gemache, auf Menſchen⸗ Kronen, Seeptern, Biſchofsmützen thronende

Herrſcher, ihr einſt von Mele auf Antiparos ge⸗

zeigt. Der drohte wieder mit der einen Hand nach Aja Sophia hin, und mit der anderen griff

er nach Irenen. Kaum jedoch war er erſchien⸗ en, da erſchien Theophilos, und indem er nach der Jungfrau blickte, empfand er heiße Liebe zu