Teil eines Werkes 
21. Band, Eugenia : 3. Theil (1833)
Entstehung
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aushauchend. Seinem Beiſpiele folgten der

Spanier und Dalmate, ſo daß ſie mit ihren

Leichnamen im Tode dem noch ein Grab bild⸗ eten, dem ſie lebend am treueſten gedient, bis die Feinde den erſchlagenen Monarchen fanden, um entſetzlichen Muthwillen mit ihm zu treiben.

Während dieſes Alles hier vorging, war im Hauſe der Phranzes Wunderbares geſchehen. Irene Zoe⸗Genia war, trotz des allgemeinen und

heftigen Tumultes, von geiſtigen und körperlich⸗

en Leiden erſchöpft, in einen Schlummer voll geheimnißvoller Andeutungen und prophetiſcher

Bilder verfallen. Zuerſt ſah ſie deutlich den

Traum an ihrem innern Auge vorübergleiten, welchen die Prinzeſſin Theophano Irenen bei ihrem erſten Auftreten in Byzanz als jüngſt von

ihr geträumt mittheilte. Sie ſah den Schwan

und den ſchrecklichen Condor um ein ſchlafendes Kind kämpfen und fühlte ganz deutlich, daß Niemand anders als ſie ſelbſt dieſes Kind ſei, was ſie ſonſt für eine Geburt der geängſteten Mutterliebe gehalten hatte, denn ſie merkte, wie ihre Geſtalt in die des Kindes überging und ſich raſch zum jungfräulichen Leibe ausdehnte. Und

ſeitwärts ſtand wieder jener Greis, in ein fremd⸗