aushauchend. Seinem Beiſpiele folgten der
Spanier und Dalmate, ſo daß ſie mit ihren
Leichnamen im Tode dem noch ein Grab bild⸗ eten, dem ſie lebend am treueſten gedient, bis die Feinde den erſchlagenen Monarchen fanden, um entſetzlichen Muthwillen mit ihm zu treiben.
Während dieſes Alles hier vorging, war im Hauſe der Phranzes Wunderbares geſchehen. Irene Zoe⸗Genia war, trotz des allgemeinen und
heftigen Tumultes, von geiſtigen und körperlich⸗
en Leiden erſchöpft, in einen Schlummer voll geheimnißvoller Andeutungen und prophetiſcher
Bilder verfallen. Zuerſt ſah ſie deutlich den
Traum an ihrem innern Auge vorübergleiten, welchen die Prinzeſſin Theophano Irenen bei ihrem erſten Auftreten in Byzanz als jüngſt von
ihr geträumt mittheilte. Sie ſah den Schwan
und den ſchrecklichen Condor um ein ſchlafendes Kind kämpfen und fühlte ganz deutlich, daß Niemand anders als ſie ſelbſt dieſes Kind ſei, was ſie ſonſt für eine Geburt der geängſteten Mutterliebe gehalten hatte, denn ſie merkte, wie ihre Geſtalt in die des Kindes überging und ſich raſch zum jungfräulichen Leibe ausdehnte. Und
ſeitwärts ſtand wieder jener Greis, in ein fremd⸗


