taniſchen Reiches und des Zeitalters überhaupt, nicht an Peinlichem und Kleinlichem gebrach. Es ſtehet zu vermuthen, daß die Geduld und Gelehrigkeit der Akoluthe des höfiſchen Lebens durch die Auswahl und das wiederholte Ver⸗ ſuchen des manchfachen Schmuckwerkes geſtärkt ward, in welchem die Tochter des einflußreich⸗ ſten Archonten, die Verwandte des Kaiſerhau⸗ ſes, des Athanaſios Phranzes unermeßlich reiche Erbin würdig vor dem allerdurchlauchtig⸗ ſten Oheim erſcheinen ſollte, vor dem erſten Monarchen der Erde.
Der wichtige Tag war erſchienen und früh der Schlummer von Irenens Augen gewichen, bereits ſtand ſie in ihrem Ankleidegemach, die dort ausgebreiteten köſtlichen Stoffe und fun⸗ kelnden Kleinodien beſchauend, und bei ihr be⸗ fanden ſich Leuke und Mele, die Erſte mit hei⸗ terer Miene und mehrer Dienſtbefliſſenheit als man gewöhnlich an ihr bemerkte, die kleinen Geſchüfte ihres Amtes verrichtend und nicht, wie ſie ſonſt wohl pflegte, der jungen Gebie⸗ terin hochaufhüpfende Eitelkeit durch einige mahnende Worte dämpfend, die Zweite aber, wenn gleich mit der ihr eigenen Anſtelligkeit,


