Prinzeſſin war, ihren fürſtlichen Neffen der Tochter in einem günſtigen Lichte zu zeigen, derſelbe gänzlich vereitelt, und wenn ſein freudig⸗krieger⸗ iſches Thun in ihr einige Neigung erweckt, ſo zog dieſe ſich jetzt erkaltend zurück. Stolz auf ihre Geburt, auf ihre Geiſtesgaben, die man ſchon ſo zu ſagen in ihren Wiegenliedern ge⸗ rühmt, ſtolzer noch auf die Weiſſagungen, die beim Nahen des jungfräulichen Alters dieſen gefolgt waren, auf eine Zukunft, welche ſie über alle lebende Frauen und Jungfrauen des Erdenrundes, ſomit auch über alle Bewohner deſſelben erheben ſollte, ſchien es ihr als ſei keiner von dieſen ihr mit Billigkeit gleich, ja weit weniger noch über ſie zu ſiellen. Der erſte unter ihnen, der ihr begegnete, war der palaeologiſche Prinz, und wenn der erwachende Sinn der Jungfräulichkeit, wenn der Ge⸗ fährten deutungvolle Rede die Abſicht ſeiner Fahrt und ſeiner Verhüllung ſie ahnen ließ, wenn manche Wahrnehmung dieſe Ahnung be⸗ ſtätigte, wenn ſie auch im erſten Manne, den ſie außer den Greiſen und Sclaven der Inſel geſehen, auch den erſten Bewerber zu entdecken glaubte, ſo widerſtrebte es doch eben dieſem
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