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Ich aber ſtehe im Schutze höherer Mächte, drum fürchte nichts für mich, Mutter, der Gegner Beſtreben wird wirkunglos bleiben.—
Hinweg— rief Theophano mit verwerfen⸗ dem Unwillen— hinweg mit den Lehrſätzen des Zoroaſter, geheimnißvoll glänzend zwar, doch erbleichend vor dem Lichte der Offenbarung; hinweg mit der Afterweisheit, welche das Fremdartige zuſammenwirft in abenteuerliche Form. Auch unſere heilige Religion ſtellt ein gutes und ein böſes Prinzip auf, doch ſind ſie nicht von gleicher Kraft, die einzige, höchſt ſchützende Macht iſt der Gott des Himmels und der Erden, der dem Kinde des Staubes Hilfe fendet durch ſein hochheiliges Wort, durch ſeine Boten und Diener. Ihm ſtehet der Ab⸗ gefallene gegenüber mit ſeiner finſtern Schar un⸗ glücklicher und neidiſcher Geiſter, nimmer mag man ſie ſich befreunden, und wer ſich ihnen nähert, und wer folches thörig verſucht, gibt ihnen erſt die Gewalt, die ihnen mangelt, denn nicht allmächtig ſind ſie. Wohl aber ſind ſie mächtig, alſo daß der Menſch ſie nicht beſie⸗ gen kann ohne göttlichen Beiſtand. Der Schlummernden ſind ſie in meinem Traumbilde


