Teil eines Werkes 
20. Band, Eugenia : 2. Theil (1833)
Entstehung
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in mein Herz geprägt, und wenn die Fluth der Zeit ſie allmählig etwas verlöſchte, ſo hat ſie ſich heut urplötzlich erneut; doch neben der Befürchtung ſteht auch der Troſt, wie dort im Traume mein Gebet Dich ſchützte, wird meine Nähe nun auch die Langvermißte, Wiederge⸗ fundene ſchützen. Und damit ſchloß ſie Ire⸗ nen noch ein Mal in die mütterlichen Arme. Nach einer Weile ſagte die Jungfrau: Du fragſt mich, erlauchte Mutter, was mich von dieſem Traume bedünkt? Seltſam iſt er aller⸗ dings und deutungvoll, doch in Bezug auf mich nur, weil Deine ſorgende Liebe an mei⸗ nem Bilde Dir zeigte, was das allgemeine Loos der Sterblichen iſt. Mehre Mächte, hat mich der Großvater bedeutet, beherrſchen das Leben der Menſchen, und einige von ihnen ſind ihm feindlich geſinnt. Dieſe Lehre, gerei⸗ nigt durch helleniſche Weisheit, welche die Mit⸗ tel andeutet, die mächtigen Gegner ſich zu be⸗ freunden oder ſich unterwürfig zu machen, deu⸗ teten roher ſchon die alten Parſen an, den Ormuzd und Ahriman nennend, die um alles ſich ſtreiten, was in der Zeit und im Raume beſteht, und ſomit auch unter den Menſchen.