Teil eines Werkes 
20. Band, Eugenia : 2. Theil (1833)
Entstehung
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von ihm umgeben, ſetzte der Geier ſich dem An⸗ griffe entgegen, und hart war der Kampf zwi⸗ ſchen Nebel und Licht, zwiſchen Condor und Schwan; Du aber begannſt wiederum Dich zu regen. Je länger ich nun betete, je länger das Glockengeläute erſchallte, jemehr neigte ſich der Sieg zu dem Letztern, je lebhafter beweg⸗ teſt Du Dich, wie im Erwachen begriffen, ſo ſchien es mir durch die dunſtige Umhüllung. Nach und nach, wie die Phantasmata des Schlummers ſich mitunter minder dunkel ge⸗ ſtalten, ward ich gewahr, ich befände mich wirklich in der Konſtantinopolis, zu meinen Füßen dehnte ſich die ungeheure Stadt aus, erfüllt mit ungewöhnlichem Gelärm. Darauf ſah ich rings umher, erſt entfernt dann immer näher, Geſtalten wie von Kriegern, wild und ungeheuer, eine aber war ſchrecklicher anzu⸗ ſchauen, als alle anderen, ſein Diadem ſtrahlte der Mondſcheibe gleich, wenn ſie blut⸗ roth durch aufſteigende Dünſte blickt, rothes Blut ſchien der Purpur ſeiner Chlamys, und ſtatt des Schwertes hielt er in der Hand eine ungeheuere Geißel. Mit der drohete er hinauf gegen den Tempel der Aja Sophia, mit der