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Hier ſchwieg die Prinzeſſin; der Jungfrau Geiſt war gebildet genug, den Sinn der ern⸗ ſten Worte zu ergreifen, ſie fühlte, der Mut⸗ ter Auge habe auch zu Antiparos über ſie ge⸗ gewacht und ſie ſelbſt in die Einſamkeit ihres verſchwiegenen Gemaches begleitet; weiter aber nicht, und dieß Weiter kam ihr urplötzlich in den Sinn, und die Erinnerung daran, ver⸗ bunden mit dem Eindrucke, den der ſie am mehrſten anziehende Theil der mütterlichen Rede auf ſie gemacht, ließ ſie ſchnell und mit Leb⸗ haftigkeit ſagen: Glaube nicht, erlauchte Frau und Mutter, Deine Tochter werde ſich der er⸗ habenen Beſtimmung unwerth zeigen, die Deine Güte ihr zudenkt, längſt iſt ſie vorbereitet da⸗ zu durch des weiſen Ahnherrn inhaltvolle Worte, durch manche Vorbedeutung tiefen und erfteu⸗ lichen Sinnes.—
Da lagerte ſich ein Wolkenſchatten auf Thec⸗ phano's Stirn, und nach einer ziemlichen Pauſe erſt ſprach ſie: Deine Rede bekümmert mich, mein Kind, und übel will ich dem Athanaſios Phranzes, daß er Deine junge Bruſt mit Dingen erfüllte, die, was auch von ihnen zu halten, ſich für eine ſolche am wenigſten eignen. Fern


