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bra und im Rinaralife. Auch Bildwerk war an ihnen ſelbſt zu ſchauen und in ihren Zwi⸗ ſchenräumen und am Fußgeſtelle, auch phan⸗ taſtiſch, doch nicht ſo unförmlich, als es dem Abgeſchickten Kaiſer Rudolph's des Zweiten vor⸗ gekommen, kein Monarchenhaupt war zu ſehen mit ſtumpfglotzenden Augen und weit aufge⸗ geriſſenem gähnenden Rachen, kein in ſich zu⸗ ſammengebückter ungethümlicher Prieſter, kein ſcheußlicher Block erſchien als das Bild der Niobe, von ihren ſterbenden Kindern umringt, keine widrigen Thiergeſtalten bläheten ſich plump am Boden, und war von Allem dieſen wirk⸗ lich etwas zu ſehen, und zeigte es ſich auch in abenteuerlichen Formen, ſo waren dieſe Formen doch edler.
Frater Euthanaſius, welchem, wie der Le⸗ ſer dieſer Legende weiß, dieſelbe erſt nach ſei⸗ nem Heraustritt aus der Grotte bekannt wor⸗ den, bemüht ſich, an dieſer Stelle die Ver⸗ ſchiedenheit ſeiner und der beiden Jungfrauen Wahrnehmungen zu erklären und ſein Schrift⸗ ſteller⸗ und Reiſebeſchreiberſtolz die erſte gel⸗ tend zu machen; doch werden ſeine Worte nach der vorangehenden Behauptung ſeines Rechtes


