Teil eines Werkes 
19. Band, Eugenia : 1. Theil (1833)
Entstehung
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Bildſäule der Sphinx von weißem Marmor zu ſchauen. Aber die Bildſäule war nicht, wie Jener ſie geſehen, einer nicht irdiſchen Natur oder einer vom Irdiſchen ſich gänzlich abwen⸗ denden Kunſt, wilde Nachahmung eines unter⸗ irdiſchen Ungeheuers, ſondern erſchien als ein Werk nach den ſeltſamen, aber doch beſtehenden Regeln ägyptiſcher Bildhauerei geformt, des Unerkannten Symbol, aber doch ſelbſt völlig erkennbar. Nicht ungleich war die Decke des Gewölbes, wie ſie dem vielleicht nur halb ent⸗ ſiegelten Auge des Euthanaſius erſchienen, ſon⸗ dern zierlich gerundet, und der ſeltſame Schein, der den Wanderinnen beinahe anderthalb Jahr⸗ hunderte früher leuchtete, ließ die Säulen, die es trugen, ihnen anders erſcheinen als die dampfende, verglimmende Pechfackel ihrem ſpã⸗ ten Nachfolger.

Gerade und ſchlank und oftmals auf einem Fußgeſtelle zuſammengekuppelt ſtanden ſie, ob⸗ ſchon von ungleicher Höhe, doch in regelmäßi⸗ ger Abwechſelung, wie heut zu Tage man noch in den zu chriſtlichen Kirchen geweiheten Moſcheen in Sevilla und Cordova die Säulen ſieht, und in Granada im Palaſte des Alham⸗