Teil eines Werkes 
19. Band, Eugenia : 1. Theil (1833)
Entstehung
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brauch, die Etziehung ſchon in der früheſten Kindheit und allmählich zu beginnen, Lehrer und Lehrerinnen jeglicher Wiſſenſchaft und Kunſt umgaben den Stammhalter oder die Erbtochter eines erlauchten Hauſes, ſobald ſie der Obhul der Amme entnommen waren, vom rändelnd⸗ en Geſchwätz zum Geſpräch und von dieſem nach und nach zum wirklichen Unterrichte über⸗ gehend. Ein trefflicher Gebrauch, der den zarten Sinn der Kunſt und der Wiſſenſchaft begründ⸗ et, ihm gleichſam Blüthen darbietend, damit es unter ihnen diejenigen wähle, die auf an⸗ ſprechendem Boden dereinſt Früchte tragen kön⸗ nen. Wie ſo manches Andere, was vor Kurzem noch die letzten Tage des uralten römiſchen Reiches verherrlichte, iſt auch dieſer Gebrauch verſchwunden, unſere Paläſte und Akademieen ſtehen verödet; vor der glutäugigen Bellona ſind die Laren entflohen und mit ihnen die Grazien und Muſen, und mehr als Einer, den ſie als Säugling umſtanden, ſind jene Blüthen zur Brotfrucht der Nothwendigkeit geworden im fremden ungaſtlichen Lande.

So hatte denn auch Athanaſios Phranzes alles verſammelt, was dem Mägdlein beim Ein⸗