Teil eines Werkes 
19. Band, Eugenia : 1. Theil (1833)
Entstehung
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vor allen Häuſern der weiten Kaiſerſtadt, ob⸗ ſchon wie ſie auf unterhöltem Boden ſtehend, und ſein Gebieter trat ſtattlich einher im Ge⸗ fühle eigener Würdigkeit und der dereinſtigen ſeines Sohnes. 3 Doch war derſelbe nicht ſein einziges Kind, eine Tochter lebte ihm noch in ſehr zartem Alter auf der Inſel Antiparos. Sie ſtand unter ih⸗ res Großvaters Obhut, und dieſer bewohnte jenes nun verödete, damals ſo herrliche Schloß. Ein ſeltſamer Greis war ſo lauten die eigenen Worte der Urkunde: der ehemalige Si⸗ lentiar Athanaſios Phranzes, und ein merk⸗ würdig Beiſpiel, wie nahe Weisheit und Thor⸗ heit nicht ſelten ſich ſtehen. In ſeiner Knaben⸗ zeit galt er für ein Muſter der Frömmigkeit; im Purpurpalaſte, zu deſſen Edelknaben er gehör⸗ te, heranwachſend, belobte ihn bei einer öffent⸗ lichen Katechiſation der hochwürdigſte Patriarch als eine Stütze des alleinwahren alten Glau⸗ bens, und da er in dem Katechumenen noch allerhand Gaben bemerkte, empfahl er denſel⸗ ben dem Kaiſer Johannes Palaeologus vor an⸗ deren Jünglingen vornehmen Geblütes. Solche fromme und wohlmeinende Vermit⸗