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der in der Höhle zu Antiparos an einem Fel⸗ ſenſpalte liegt, in deſſen Tiefe ein Bächlein dem Meere zuſtrömt, und welchem ſeine Einbilde⸗ kraft die abenteuerliche Geſtalt eines Thier⸗ weibes lieh, welche, wenn ſeiner Verſicherung nach die Geſchöpfe ſeines Zwiſchenreiches denen der Oberfläche nachgeahmt ſeyn ſollen, in je⸗ nem ſich nicht befinden kann, wie alles übrige, was beleuchtet von der himmliſchen Sophia und einer irdiſchen flackernden Fackel, für ihn aus den phantaſtiſchen Bildungen des Geſteins her⸗ vortrat.
Die Handſchrift ſelbſt ſcheint jedoch ſeine Wahrnehmungen gewiſſermaßen zu beſtätigen und die berühmte Grotte als einen Ort darzu⸗ ſtellen, an welchem ſich unterweilen Geiſter ein⸗ fanden, aber anderer Art als die, mit welchen der Jacob⸗Böhmiſirende Kloſtergeiſtliche verkehrt haben will, obgleich, wie er mit weiſer Mäßig⸗ ung eingeſteht, nicht unmittelbar.
Aus der Tiefe heraufgeſtiegen, unterſuchte er den gethanen Fund und war, wie wohl er bekennt, Anderes erwartet zu haben, darüber erfreut, auch beſichtigte er ſofort den alten Pa⸗ laſt, zu welchem wir jedoch den Leſer nicht mit


