Teil eines Werkes 
19. Band, Eugenia : 1. Theil (1833)
Entstehung
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verſchweige: Was für Räthſel du auch birgſt, zweideutig Bild, halb der Erde angehörend, halb der Tiefe, und gleichſam der Markſtein zwiſchen beiden, ſo befehle ich dir bei denen ge⸗ heiligten Namen, welche nicht nur Beide ehren, ſondern der Himmel auch und die Hölle, daß du ſie mir kund thuſt zur Stunde.

Wohl blieb das Ungethüm regunglos, aber ich begann es kühn zu betaſten, und da mir plötz⸗ lich der halboffene Rachen auffiel, der die ſtum⸗ men Worte geſprochen, ſteckte ich die Hand in denſelben, einem Ringe vertrauend, den ich an derſelben trug, einſt zu Uranienburg von einem klugen Meiſter für Tycho de Brahe geſchmiedet, unter denen Menſchen günſtiger, böswilligen Geiſtern feindſeliger Conſtellation und mit den gehörigen Zeichen verſehen.

Auch trog mich meine Zuverſicht nicht und mein Erwarten, denn als ich die Hand unver⸗ letzt zurückzog aus dem Maule des grimmen Monſtri, lagen wirklich tonloſe Worte in der⸗ ſelben verzeichnet auf einem Pergament.

Die Handſchrift, welcher wir im Eingange erwähnten, war es, welche Bruder Athanaſius in einem Riſſe eines Marmorblockes gefunden,