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annehmen. Rein ſind ſie nicht wie die Gei⸗ ſter der Höhe, doch nicht nachtſchwarz gleich den hölliſchen Dämonen, die das Loos der Ver⸗ dammten beherrſchen, ihre Natur ſchwebet zwi⸗ ſchen dem Guten und dem Böſen, ſich mehr dem lebteren zuneigend, boshaft ſind ſie unge⸗ reizt nicht, aber launiſch und neckiſch, und Zwang thut ihnen von Nöthen.
Das Reich, in dem ſie walten, iſt nicht das Reich der Qual, auch nicht das Reich der Freude, dumpfe Stille herrſchet daſelbſt, und der unächten Geſtirne Glanz vermag nicht, die gro⸗ ben Stoffe zu entwickeln. So ſind denn auch Menſchen und Thiere der unterirdiſchen Welt nur ſpöttliche und grauſenhafte Nachbildungen der unſeren und, wie im Vergleich zu den an⸗ deren, das ſchleichende Gewürm der Oberfläche, welches in ihren Ritzen wohnet, plump und wi⸗ derwärtig anzuſchauen.
Ob ich ſchon hier und da mit den Geiſtern dieſer unterirdiſchen Zwiſchenwelt zwar nicht un⸗ mittelbar verkehrt habe, geſtehe ich doch, daß mir von ihren Menſchen und ihrem Gethier vorher niemals etwas vor Augen gekommen; hier aber
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