Eines von dem, was er ſprach, erinnere ich mich jedoch, welches indeß kaum geſchehen würde, hätte ec nicht in Bezug zu dem geſtan⸗ den, was der geneigte Leſer bald erfahren wird, und mich jetzunder in meiner Kloſtereinſamkeit beſchäftigt.
Nicht fern von dem Eingange der Höle lag auf einem unter den Felſen gar lieblich ſchimmernden, grünbewachſenen Berge ein ſtatt⸗ lich Gebäu. Wie ich es genauer beantlitzte, waren es nur die Rudera eines ſolchen und gewannen ſomit für mich ein wenig an Werth, aber ſie ſchienen noch gar neu, und was küm⸗ merte das, was Menſchenhand geſchaffen und ſeit längſtens hundert Jahren dem ewigen Pro⸗ zeß der Umwandelung der Stoffe wieder an⸗ heim gefallen, den, der im Begriffe ſtehet, in die geheime Werkſtatt der Natur hinabzuſtei⸗ gen, wo ſie ſeit Jahrtauſenden ſchafft durch Hilfe ihrer Diener, der Geiſter. Jedennoch ſah ich am Abhange des Hügels ein Bildniß der allerheiligſten Jungfrau, Panagia genannt von den baſilianiſchen Ketzern, von pariſchem Marmor kunſtreich ausgehauen, und ich ent⸗ blößte mein Haupt in ſchuldiger Ehrfurcht.


