Teil eines Werkes 
19. Band, Eugenia : 1. Theil (1833)
Entstehung
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iſt meiſt blumenreich und nicht ſelten pomphaft, welches man bei dem damaligen nüchternen Styl abendländiſcher Schriftſteller dem Umſtan⸗ de zuſchreiben muß, daß ſie wenigſtens, was den Hauptgegenſtand betrifft, ebenfalls nur eine Nachahmung aus dem Griechiſchen iſt, wie es zur Zeit des ſinkenden Reiches(du bas empire)

geredet ward.

Der Verfaſſer, welcher hin und wieder von ſich ſelbſt ſpricht, iſt ein Mönch, der ſich in ein ſehr einſam gelegenes Kloſter wahrſcheinlich im Böhmerwalde zurückgezogen hatte, vielleicht aus überdruß an der großen Welt, in der er früher

als Weltgeiſtlicher eine nicht ganz unbedeutende

Stellung behauptet haben mag⸗ Sogar am Hofe ſcheint er einheimiſch geweſen zu ſeyn, zwar nur an dem kleinen wunderlichen Hofe,

welchen Kaiſer Rudolph der Zweite auf dem

Hradſchin zu Prag hielt, größtentheils aus Goldarbeitern, Mechanikern und Stallknechten zuſammengeſetzt. Aber es befand ſich an dem⸗ ſelben auch noch eine Gattung von Höflingen höhern Ranges zwar, aber nicht minder unge⸗ wöhnlich, zumal heutigen Tages, an den Stufen des Thrones zu finden; zu dieſen gehörte wahr⸗