und dann gen Himmel, als wolle er ihn um ſeine unbegreiflichen Rathſchluͤſſe befragen.
Sophronia fuhr fort: Wie dem auch ſeyn mag, ich nahm, was das Verhaͤngniß mir bot, mit Freuden dahin, und als eine Buͤrg⸗ ſchaft kuͤnftigen Gelingens, und zog auf dem Wege, den der Feind mir eroͤffnet, dem Feinde entgegen.
Was ſich hier begeben, Ihr Ruſſenfuͤrſten, wiſſet Ihr Alle, doch nun noch ein Wort zu Dir, Demetrius Jzaslaw:
Du haſt mich erkannt, mein Name floh von Deinen Lippen bei meinem Eintritte, Deiner Haſſerin Name, und eine Ahnung durchflog Dein bebendes Herz, mit mir er⸗ ſcheine der Tod. Du irreſt nicht, doch kennſt Du nicht mein ganzes Gefolge, Verzweiflung heißt es und fruchtloſe Reue.
Erinnerſt Du Dich einer Zeit, da dieſer ſtolze Großfuͤrſt von Rußland, ſich herablaſſend zu Sophronien, der Tochter des Palämon von Chios, um ihre Liebe flehte und das Diadem, das ihm nun geraubt, den Purpur der jetzt zerriſſen um Deine Schultern flattert, zu


